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JRC Capital Management

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JRC Capital Management

Die JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH ist bereits seit 1994 als Finanzdienstleistungsunternehmen aktiv und bietet innovatives Asset Management. Seit der Gründung durch Jannis Raftopoulos setzt die Financial-Engineering-Firma auf eigenentwickelte quantitative Handelsstrategien, um auf den hochliquiden Futures- und Währungsmärkten für ihre Kunden erfolgreich zu handeln. Zum Kundenstamm der JRC Capital Management zählen in erster Linie institutionelle Investoren und vermögende Privatanleger.

Erfahrung, Forschung, Technologie – die Grundpfeiler der JRC Capital Management

Als innovatives Finanzdienstleistungsunternehmen verfolgt die JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH die Philosophie, für ihre Anleger in jeder Marktphase Renditen zu erwirtschaften. Die Grundlage für den erfolgreichen Handel bildet die stete Erforschung der Finanzmärkte. Denn die Entwicklung der Märkte ist nicht immer effizient und mitunter unvorhersehbar. Daher ist JRC Capital Management stets bestrebt, am Puls der Märkte zu sein und das interne Know-how zu erweitern. Neben der mehr als 20-jährigen Handelserfahrung sind hierbei vor allem wissenschaftliche Forschung sowie technologische Entwicklung relevant. Das Ergebnis ist ein umfassendes Portfolio aus algorithmischen Handelssystemen, das der JRC Capital Management einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern verschafft.

JRC Capital Management: Teilnahme an zahlreichen Forschungsprojekten

Seit der Gründung der JRC Capital Management Consultancy & Research GmbH nimmt die Forschung eine bedeutende Rolle ein. Als Labor fungieren stets die Finanzmärkte. Durch die Projektmitarbeit in staatlichen Forschungseinrichtungen sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungspartnern aus dem universitären und finanzinstitutionellen Bereich konnte sich die JRC Capital Management im Segment quantitativer Handelssysteme als führend etablieren – das Unternehmen gehört zu den innovativsten und erfolgreichsten Akteuren am Markt. Die regelmäßige Teilnahme an staatlichen und europäischen Forschungsprojekten bildet das Fundament, um den Kunden maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können. Basierend auf den Forschungsergebnissen und unter Berücksichtigung der langjährigen Handelserfahrung konnte die JRC Capital Management verschiedene praxisorientierte Modelle entwickeln, die unmittelbar anwendbar sind.

Innovatives Asset Management – die Anlagestrategien von JRC Capital Management

Die JRC Capital Management bietet als Vermögensverwalter für jeden Kunden ein maßgeschneidertes Investmentportfolio an, das das jeweilige Risikoprofil und die individuellen Bedürfnisse des Anlegers berücksichtigt. Bei der Entwicklung der Handelssysteme und der hieraus zusammengesetzten Portfolios spielt Computational Finance bzw. Financial Engineering eine entscheidende Rolle. Dabei werden informationstechnische und mathematische Modelle auf die Finanzmärkte angewandt. Die Informationstechnologie hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten rasant entwickelt und ermöglicht heutzutage eine vielschichtige Simulation und Analyse von ökonomischen Systemen und Finanzmärkten. Die JRC Capital Management nutzt nicht nur automatisierte Handelssysteme, sondern generiert infolge der umfassenden Forschungsarbeit zahlreiche Inhouse-Innovationen im Bereich der quantitativen Handelsstrategien. Hierbei handelt es sich um Software-Algorithmen, die Verkaufs- und Kaufsignale auf den Wertpapiermärkten generieren. Mithilfe dieser eigenentwickelten quantitativen Handelsstrategien handelt die JRC Capital Management an den hochliquiden Futures- und Währungsmärkten für ihre Kunden.

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Kunden werben Kunden

Weitersagen lohnt sich: Empfehlen Sie uns Ihrer Familie, Freunden und Bekannten und sichern Sie sich 50Euro Gebührenguthaben. Mit der Gebührenprämie können Sie ganz entspannt in Ihrem Depot traden. Bitte beachten Sie das die Gebührenprämie nicht auf andere Depotkonten übertragbar ist.

Wie funktioniert die Empfehlung und die Gutschriftzuweisung genau?

1. Schritt: Sie empfehlen uns und der Geworbene eröffnet ganz normal ein Depot bei uns. Nach der ersten Kapitalisierung senden Sie an unseren Support support@brokerpoint.de eine E-Mail mit dem Hinweis, dass Sie den Kunden “ Name des Geworbenen“ geworben haben.

2. Schritt: Unser Support Team hinterlegt in Ihrem Depot eine Gebührengutschrift in der Höhe von 50€.
Bei Fragen zu unserer Kunden werden Kunden Aktion senden Sie bitte eine E-Mail an unseren Support.

Abgeltungssteuer

Abgeltungssteuer was ist zu beachten

Seit dem 01.01.2009 gilt in Deutschland die Abgeltungssteuer. Diese wird als Quellensteuer auf Kapitalerträge direkt vom Kreditinstitut einbehalten und anonym abgeführt. Die Besteuerung erfolgt auf Kapitalanlagen, wie Zinserträge, Dividenden und Kursgewinne aus Wertpapieren. Dazu zählen Aktien genauso wie beispielsweise Fondsanteile, Anleihen und Optionsscheine. Die Steuerberechnung erfolgt dabei mit einem feststehenden Steuersatz von 25 % zzgl. Solidaritätszuschlag (5,5 % der Abgeltungssteuer) und ggf. Kirchensteuer (8 oder 9 % der Abgeltungssteuer), der von dem persönlichen Einkommenssteuersatz des Gläubigers unabhängig ist.

Die Bundesrepublik Deutschland hat mit sehr vielen Staaten ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Von daher kann die Ausgestaltung für fast jedes Land unterschiedlich sein. In manchen Ländern werden ebenfalls Quellen- oder Abgeltungssteuern erhoben, die ganz oder zum Teil anrechenbar sind. Die deutsche Abgeltungssteuer wird im Ausland nicht erhoben. Der Steuerpflichtige trägt also selbst die Verantwortung, die steuerpflichtigen Einkünfte zur Versteuerung nachträglich beim heimischen Finanzamt anzumelden.

Für Depotkonten die über brokerpoint.de eröffnet werden, wird die Abgeltungssteuer nicht abgerechnet. Diese erfolgt durch den Kunden selbst über seine Jahressteuererklärung, indem er den Transaktionsbericht an seiner persönliche Steuerklärung anheftet. Auf dieser Weise stehen die kumulierten Spekulationsgewinne komplett das ganze Jahr über zur Wiederanlage zur Verfügung. Dies bringt einen deutlichen Vorteil gegenüber Depotkonten, die bei einer Hausbank geführt werden. Gewinne können so mit Verlusten verrechnet werden. Zu bedenken ist allerdings, dass jede Asset-Klasse separat verrechnet wird. Gewinne aus Aktiengeschäften können also nur mit Verlusten aus der Veräußerung von Aktien verrechnet werden. Verluste aus Forex-Transaktionen können dafür mit allen anderen positiven Kapitalerträgen, wie zum Beispiel Zinsen und Dividenden, verrechnet werden. Bei weiteren Fragen setzen Sie sich bitte mit Ihrem Steuerberater in Verbindung. Informationen zu Ihrer Finanzaufstellung finden Sie in Realtime in Ihrem Depot.

Einlagensicherung über Brokerpoint.de für unsere TWS Plattform

Alle Kundendepots werden als segregierte Konten (Segregated Accounts) getrennt von den Konten des Brokerhauses geführt. Die Kunden-Konten werden von den Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) permanent beaufsichtigt. Sollte der Broker zahlungsunfähig werden, so kann der Kunde jederzeit über sein Depot verfügen. Dies bedeutet Ihr Geld ist im Vergleich zu einem „normalen“ Depotkonto bei einem Mitbewerber absolut sicher.

Die Kundendepots sind bis zu einer Summe von 30 Millionen US-Dollar pro Kunde geschützt (inklusive bis zu 1 Million USD für Bareinlagen). Der Schutz wird von der SIPC (Securities Investor Protection Corporation) und der Lloyd’s of London Insurers abgesichert. SIPC kommt für die ersten 500.000 USD pro Kunden inklusive 250.000 USD für Bareinlagen auf. Für Kunden die einen vollen SIPC Schutz erhalten, wird die Lloyd’s Police zusätzlich bis zu 29.5 Millionen USD inklusive 900.000 USD für Bareinlagen ausschütten. Dieser maximale Betrag ist Teil der allumfassenden Versicherungssumme von 150 Millionen USD. Bei weiteren Fragen zur Einlagensicherung stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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Vermögensverwaltung

Vermögensverwaltung- oder hört bei Geld die Freundschaft auf?

Die Vermögensverwaltung oder auch Finanzportfolioverwaltung wird in Deutschland von Banken oder unabhängigen Vermögensverwaltern angeboten. Zu letzterer Gruppe gehören auch so genannte Family Offices, sofern sie hierfür zugelassen sind. Unter dem Begriff verstehen wir eine Finanzdienstleistung, die es dem Vermögensverwalter erlaubt eigenständig Anlageentscheidungen für seine Mandanten zu treffen und umzusetzen. Auf Grund der hohen Verantwortung bedarf es zur Ausübung dieser Tätigkeit einer Genehmigung seitens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Dies ist im Kreditwesengesetz (KWG) verankert.

Basisder Vermögensverwaltung ist der Vermögensverwaltungsvertrag. Er regelt die Struktur und den Risikogehalt der zu tätigen Anlagen, berücksichtigt dabei die persönliche Situation des Mandanten (individuelle Vermögensverwaltung) oder bietet standardisierte Lösungen im Rahmen gewisser Risikoparameter an (standardisierte Vermögensverwaltung). Oftmals werden standardisierte Lösungen auch als Zusatzbaustein für individuelle Vermögensverwaltungs-mandate angeboten.

Die Anforderungen an den Vermögensverwalter sind extrem hoch. Neben dem KWG regeln insbesondere das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) und eine Vielzahl von zusätzlichen Bestimmungen seinen Tagesablauf. Durch Anpassung an EU-Richtlinien hat sich dieser Trend sogar noch verstärkt.

Die Regulierung hat trotz Stöhnen der Branche zu einem deutlichen „Mehr“ an Kundenschutz geführt und insbesondere unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland konnten hiervon in den letzten 20 Jahren erheblich profitieren.

Wenn man sich überlegt welche Interessenkonflikte der Vermögensverwalter im Tagesgeschäft hat, dann dürfte man sich mit dem Thema Vermögensverwaltung eigentlich nicht beschäftigen.

Der größte Interessenkonflikt überhaupt liegt in der Tatsache begründet, dass er einerseits objektiv und unabhängig beraten bzw. verwalten soll, andererseits aber auch Geld verdienen muss. Wenn man nun noch berücksichtigt, dass er dies selbst steuern kann, so wird die Diskrepanz natürlich deutlich.

Ein weiterer Interessenkonflikt kann in der Integration hauseigener Produkte, wie z.B. durch hauseigene Fonds oder Zertifikate, im Rahmen der Vermögensverwaltung bestehen. Wer z.B. mal als unabhängiger Berater Depotcheckaktionen mitbegleitet hat, konnte bis vor wenigen Jahren deutlich erkennen, wo Depots geführt wurden ohne die Depotbank zu kennen. Ebenso konnte man erkennen zu welchem Zeitpunkt gewisse Fonds in Depots hinein gekauft wurden, nämlich bei Neuemission. Platzierungsdruck und Eigeninteresse bestimmten die Anlageentscheidung zu Lasten des Mandanteninteresses.

Erinnern Sie sich noch an Presseartikel in Wirtschaftszeitungen über so genannte Penny-Stocks in Vancouver. Da gab es angeblich doch tatsächlich Unternehmen, auf deren Grund und Boden man den Spaten in die Erde steckte und anschließend Goldklumpen einsammeln konnte.Die Kurse verdoppelten sich innerhalb kürzester Zeit, um dann wieder einzubrechen. Frontrunning nennt man diese Geschäftsart. Man kaufte marktenge Titel und trieb deren Kurse durch solche Artikel in den Himmel, um dann selbst zu verkaufen. Auch ein Vermögensverwalter hätte durchaus in abgewandelter Form die Möglichkeit dazu gehabt.

Von Bedeutung können auch die vereinbarten Gebührenmodelle sein. Werden neben Vermögens-verwaltungsgebühren auch umsatzabhängige Transaktionskosten und Erfolgsbeteiligungen in Rechnung gestellt? Wie soll man es dem Mandanten Recht machen? Berechnet der Vermögensverwalter nur eine feste Managementfee, dann verdient er sein Geld im Schlaf. Wird er zusätzlich auch umsatzabhängig über Transaktionskosten bezahlt, hat er vielleicht ein Interesse an möglichst viel Umsatz (Churning), oder steht eine Erfolgsbeteiligung im Raume, dann geht er unter Umständen ein höheres Risiko ein.

Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig. Es gibt sicherlich noch eine Vielzahl weiterer Interessenkonflikte auf die ein Vermögensverwalter im Tagesgeschäft trifft. Diese sollen aber hier erst einmal wegen ihrer Vielzahl unerwähnt bleiben.

Hört bei Geld tatsächlich die Freundschaft auf?

Der Gesetzgeber verlangt mittlerweile von Vermögensverwaltern und Banken, dass sie diese Interessenkonflikte identifizieren und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen, damit es zu keinem Missbrauch kommt. In Haus überwachen Revisions- und Complianceabteilungen, extern prüfen Wirtschaftsprüfer und Aufsichtsämter Geschäftsabläufe und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. So müssen z.B. Mitarbeitergeschäfte im Wertpapierbereich genehmigt und überwacht werden im Hinblick auf Frontrunning. Es dürfen darüber hinaus keine Mitarbeitertransaktion gegen Mandantenorders gestellt werden, Mandanten-Depots werden auf Churning Tatbestände untersucht Versteckte Kosten müssen dem Mandanten gegenüber offen gelegt werden.

Ein guter Vermögensverwalter zeichnet sich heute durch Verantwortungsbewusstsein und Gewissenhaftigkeit aus. Er muss auf Mandantenbedürfnisse eingehen und beurteilen, ob eine Vermögensverwaltungsstrategie oder auch ein Anlageprodukt angemessen und geeignet für seinen Mandanten ist. Er hat auch die Verpflichtung dem Mandanten gegenüber die Ungeeignetheit einer Strategie zu bescheinigen.

„ Eine 75jährige Großmutter mit Euro 30.000,– Spareinlagen und Euro 1.000,– monatlich Rente ist für den Handel in komplexen Finanzinstrumenten eben nicht geeignet“.

Kostentransparenz ist darüber hinaus das A und O. Gibt es versteckte Kosten oder Rückvergütungen?

Eine Vermögensverwaltung hat seinen Preis. Dieser liegt i.d.R. zwischen 1 und 1,75% p.a.. In der Vergangenheit wurde dieser Preis durch unterschiedlichste „Stellschrauben“ erzielt. Es gab Gebührenmodelle mit niedriger Vermögensverwaltungsgebühr, zusätzlichen Transaktionskosten und so genannten Rückvergütungen seitens von Fondsgesellschaften, Depotbanken und anderen Emissionshäusern, es gab aber auch schon Gebührenmodelle mit hohen Vermögensverwaltungs-gebühren bei gleichzeitiger Rückvergütung aller externen Zahlungen, die der Vermögensverwalter zusätzlich erhalten hat. Die Vielzahl der Mandanten entschied sich i. d. R. für das Modell mit den niedrigeren Vermögensverwaltungsgebühren. Spätestens in 2017 mit Einführung der MIFID 2 Richtlinien wird es die lange geforderte Transparenz geben und der Markt letztlich entscheiden, wo der Preis für eine Vermögensverwaltung liegen wird.

Brauche ich denn überhaupt einen Vermögensverwalter?

Grundsätzlich in der Aufwärtsbewegung von Märkten vielleicht nicht, aber in der Abwärtsbewegung dann lieber doch ? Ein Vermögensverwalter trägt die Verantwortung für das ihm anvertraute Kapital. Er hat nicht die Glaskugel in der er die Kurse des nächsten Tages sieht und muss sich fortlaufend mit Meldungen auseinandersetzen, die teilweise erhebliche kurzfristige Marktbewegungen auslösen.

Auf Grund der erhöhten Volatilität ist das Geschäft insgesamt schneller geworden, so dass ggfls. auch mal reagiert werden muss. Die Phase der stetigen Aufwärtsbewegungen ist wohl vorbei und wurde durch eine JoJo-Entwicklung mit leicht positiver Grundtendenz abgelöst. Der Vermögensverwalter wird mit möglichen Risiken vermutlich vorsichtiger umgehen, als wenn man selbst die Entscheidung trägt. Er wird eine Risikosteuerung vornehmen und vielleicht Positionen auch mal absichern oder abbauen.

Sagt der Multimillionär zum Vermögensverwalter: „ Erhalte mein Kapital“. Kommt der Kleinsparer und erwidert: „ Verzehnfache es“.

Anlegerhinweis: Was sollte ich beachten und wie gehe ich vor?

Grundsätzlich ist zu sagen dass es keinen Kunden gibt für den es gut ist sich an einen Vermögensverwalter zu wenden und es genauso keinen Kunden gibt für den man es grundsätzlich ausschließen sollte, vielmehr ist es das gute alte Bauchgefühl und ein gesunder Menschenverstand der die Entscheidung für jeden einzelnen bringen muss.

Haben Sie selbst das Gefühl dass Sie einfach kein Vertrauen haben und die Gebühren erscheinen Ihnen zu hoch dann suchen Sie sich eine alternative oder Sie sind nicht der Typ für einen Vermögensverwaltervertrag. Sollten Sie jedoch ein gutes Gefühl haben und auch die Gebühren sind für Sie akzeptabel dann gehen Sie einfach auf die Verwaltung zu und suchen Sie ein Gespräch mit einem Verwalter. Dabei sollten Sie jedoch auf keinen Fall die Fakten aus den Augen verlieren.

Anlegertipp: für das erste Gespräch mit Ihrem „Neuen Vermögensverwalter“: legen Sie sich Fragen zurecht die Sie interessieren und schreiben Sie sich die Antworten auf. Fordern Sie ein Gesprächsprotokoll und einen Nachweis über ein real geführtes Musterdepot. Lassen Sie sich durch niemanden zu einer Entscheidung drängen und halten Sie mit einer Person Ihres Vertrauens Rücksprache wenn erforderlich. Vergleichen Sie mindestens 2-5 Verwaltungen und treffen Sie erst dann eine Entscheidung.

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Handelssysteme Pro & Contra

Für jeden Trader stellt sich die Frage, wie er seine Handelsentscheidungen trifft. Hierfür können zwei grundsätzliche Ansätze verfolgt werden. Zum Einen ist dies der diskretionäre Ansatz, bei dem die Entscheidungen intuitiv getroffen werden. Die alternative Herangehensweise ist der systematische Tradingansatz mit Hilfe von Handelssystemen.

Diskretionärer Ansatz

Bei einem diskretionären Ansatz trifft der Trader seine Handelsentscheidungen intuitiv auf Grund der ihm vorliegenden Daten. In der Regel basieren die Handelsentscheidungen auf der Analyse von Fundamentaldaten oder mit Hilfe von technisch oder quantitativen Analysemodellen. Diese Modelle werden jedoch lediglich unterstützend eingesetzt. Manche diskretionären Händler verlassen sich ausschließlich auf ihr Bauchgefühl und treffen so ihre Handelsentscheidungen. Diese Trader verfügen meist über eine jahrelange Erfahrung in den Finanzmärkten. Sie interpretieren das Marktverhalten, sowie die aktuelle Nachrichtenlage und treffen aufgrund von diesen Informationen ihre Handelsentscheidungen.

Systematisch automatisierter Ansatz

Klassifizierung

Bei automatischen Handelssystemen handelt es sich um computergestützte Systeme, mit deren Hilfe Handelsentscheidungen getroffen werden. Diese Entscheidungen basieren auf einem vorher festgelegten Regelwerk, daher werden solche Ansätze auch als algorithmischer Handel oder als Roboter bezeichnet. Die Umsetzung der Handelsentscheidungen erfolgt meist automatisiert, das heißt, dass sobald der Algorithmus ein Kaufsignal generiert, dieses automatisch an den Broker gesendet wird. In diesen Prozess ist meist auch ein Regelwerk eingebunden, welches aufgrund von Risikoparametern die Positionsgröße berechnet. Diese systematischen Handelsansätze können aufgrund der Art und Weise wie sie ihre Handelsentscheidungen treffen in verschiedene Typen eingeteilt werden.

Trendfolger

Trendfolgestrategien versuchen in einem bestehenden oder beginnenden Trend zu investieren. Bei einem Aufwärtstrend versucht dieser Ansatz den Trend möglichst lange auszunutzen und schließt eine Position erst dann, wenn der Trend nicht mehr intakt ist. Das Kriterium wann ein Trend nicht mehr gültig ist, wird innerhalb des Regelwerks fest definiert. Trendfolgeansätze haben meist eine vergleichsweise geringe Handelsfrequenz und eine Trefferquote die meist unter 50% liegt. Charakteristisch für diese Ansätze ist, dass der Großteil des Gewinns mittels einiger weniger Trades verdient wird. Das sind die Trades, bei denen es gelingt sich in einem Trend zu positionieren, der sehr lange andauert und mit einem deutlichen Anstieg oder Rückgang verbunden ist. Ein solcher Trend kann bei langfristig orientierten Trendfolgern auch über mehrere Jahre andauern. Es existieren aber auch kurzfristige Trendfolgestrategien, die in wesentlich kürzeren Zeiträumen agieren.

Ausbruchsstrategie

Für systematische Handelsansätze, welche auf Ausbruchsstrategien beruhen wird vorab ein Bereich durch einen Kanal definiert. Verlassen die Preise den ausgewählten Kanal, leiten die Handelssysteme Trades in Richtung dieses Ausbruches ein. Diesen Ansatz verfolgten beispielsweise die sogenannten „Turtle-Trader“ im Anfang der 1980er Jahre. Sie definieren die Handelsspanne der letzten 55 Tage und sobald die Preise über die obere Begrenzung dieser Spanne ausgebrochen sind wurde das Finanzinstrument gekauft. Bei einem Ausbruch unter die untere Begrenzung wurde entsprechend ein Verkauf getätigt. Ein wesentlicher Faktor in dieser Strategie war die Bestimmung der Positionsgröße mittels eines festen Regelwerks. Eine Ausbruchstrategie, kann auch kurzfristig orientiert und als reine Intraday-Tradingstrategie definiert sein. Beim Opening-Range-Breakout-Ansatz bestimmt die Handelsspanne der ersten Handelsminuten die obere und untere Begrenzung des Kanals und der Ausbruch aus dieser Spanne wird für das Eingehen einer Position genutzt.

Countertrend

Countertrendstrategien basieren auf dem Ansatz das nahende Ende eines bestehenden Trends durch die Ermittlung von Umkehrpunkten zu bestimmen, um sich dann gegen den bestehenden Trend zu positionieren. Im Gegensatz zu den Trendfolgenstrategien antizipieren diese Ansätze das Ende eines Trends. In einem steigenden Markt versuchen Countertrendstrategien einen Zeitpunkt für das eingehen einer Short-Position zu bestimmen. Dieser Trade ist dann erfolgreich, wenn sich ein Abwärtstrend entwickelt, oder zumindest ein Rücksetzer der Preise erfolgt.

Vor- und Nachteile automatisierter Handelssysteme

Computergestützte Handelssysteme sind nicht für jeden Anleger im gleichen Maße geeignet. Sofern der Händler das Regelwerk einer systematischen Handelsstrategie nicht selbst definiert hat, ist der Entscheidungsprozeß, wann eine Position eröffnet und wann geschlossen wird, für den Trader nicht transparent. Deshalb werden solche Handelsstrategien auch als „Black-Box“-Strategien bezeichnet. Es Bedarf daher eines großen Vertrauens in die Entwickler einer solchen Handelsstrategie.

Wenn ein Händler selbst eine eigene Handelssystematik entwickelt, kann er das Black-Box Problem verhindern, jedoch erfordert dies Programmierkenntnisse und auch Erfahrung mit der eingesetzten Software, die zur Umsetzung der Strategie eingesetzt werden soll. Eine fehlerhafte Programmierung kann schnell zu Verlusten führen.

Des Weiteren können technische Probleme zu Störungen führen, welche das Handelsergebnis empfindlich negativ beeinflussen können. Je nach dem Grad der Professionalität des Teilnehmers können der Einsatz von redundanten Techniken die Wahrscheinlich von Ausfällen erheblich bis nahezu vollständig eliminieren. Ein wichtiger Aspekt hierfür ist die unterbrechungsfreie Verbindung zum Broker. Denn bei einer unterbrochenen Verbindung kann die Strategie nicht mehr korrekt umgesetzt werden.

Die technische Stabilität einer Handelsstrategie wird insbesondere während der Veröffentlichung wichtiger Nachrichten auf die Probe gestellt. Hier kann es innerhalb kürzester Zeit zu deutlichen Kursausschlägen kommen. Auch während sogenannter „Flash-Crashs“ kann eine Handelsstrategie bei unzureichender Implementierung das festgelegte Regelwerk möglicherweise nicht mehr korrekt umsetzt werden.

Ein weiterer Punkt, der die Zuverlässigkeit einer automatisierten Handelsstrategie beeinträchtigen kann, ist die Kursdatenversorgung der Strategie. Bei einigen Anbietern von Echtzeitdaten kann es vorkommen, dass fehlerhafte Preisdaten versendet werden. Die können dann im Regelwerk der Strategie dazu führen, dass Transaktionen vorgenommen werden, die mit korrekten Daten nicht passiert wären. Daher empfiehlt es sich nur qualitativ hochwertige Kursdatenanbieter auszuwählen und Techniken zum Filtern von fehlerhaften Kursdaten einzusetzen.

Das Regelwerk einer systematischen Handelsstrategie wird auf Basis historischer Kursverläufe oder anderer Daten erstellt und bewertet. Für den künftigen Erfolg einer Strategie, ist die Auswahl dieser Daten entscheidend. Denn die Strategie wird künftig umso bessere Entscheidungen treffen, je ähnlicher die künftigen Preisdaten mit denen der Vergangenheit übereinstimmen. Wird ein Regelwerk beispielsweise mit Daten erstellt, die lediglich einen Bullenmarkt mit steigenden Preisen beinhalten, so kann später die Strategie in einem Bärenmarkt mit fallenden Preisen Probleme bekommen und die erwarteten Ergebnisse nicht mehr liefern. Mag dieses Beispiel noch sehr offensichtlich sein, können im Regelwerk auch Elemente der Daten zu Kauf- und Verkaufsentscheidungen relevant sein, die nicht so offen in Erscheinung treten. Solche Veränderungen in den Kursverläufen werden auch Strukturbrüche genannt.

Es werden auch automatisierte Handelsstrategien eingesetzt, welche Nachrichten interpretieren. Jedoch sind die Algorithmen bisher nur eingeschränkt in der Lage diese Nachrichten wirklich zu interpretieren. Vielmehr wird bei der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten lediglich die Kennzahl mit dem erwarteten Wert verglichen und danach eine vorher festgelegte Transaktion vollzogen. Die wirkliche Interpretation der Kennzahl und die Einordnung in gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge bleibt bisher weiterhin dem Händler vorbehalten.

Ein fest definiertes Regelwerk und die automatische Umsetzung dieser Logik beinhaltet auch wesentliche Vorteile für den Handel.

Ein grundlegender Vorteil automatisierter Handelssysteme liegt in der Tatsache begründet mehr Kontrolle über das im Trading eingesetzte Vermögen zu bekommen. Das Tradingkapital unterliegt durch fest eingerichtete Parameter einem permanentem Riskcontrollingprozeß.

Der diskrektionäre Handel kann sehr stark von Emotionen geprägt sein. Durch stressbedingte Angst und Gier werden Entscheidungen häufig nicht mehr rational getroffen. Es fällt vielen Händlern schwer, eine Position die eben noch deutlich im Gewinn war und danach einen Teil dieser Gewinne wieder abgegeben hat zu verkaufen. Er zögert. Er wartet ab. Schmelzen die Gewinne weiter dahin oder gerät die Position sogar in die Verlustzone, fällt es umso schwerer die Entscheidung zu treffen die Position zu schließen. Ein automatisiertes Handelssystem kennt dieses hemmende Zögern nicht. Sobald das Kriterium erfüllt ist, eine Position zu schließen wird die Order beim Broker platziert und die Position geschlossen. Stress und auch Langeweile sind weitere Emotionen, welche den diskretionären Handel beeinflussen können

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